Eintragung über den meerblauen Ara in Die sprechenden Papageien von Karl Russ. 1898 in Magdeburg veröffentlicht. Schließt auch monochromische Abbildungen von Karl Neunzig im Jahr 1895 ein.



Der meerblaue Arara (Psittacus [Sittace] glaucus, Vll.)
Blauarara - Glauceous Macaw - Ara bleuâtre - Grijsblauwe Ara

Fast noch seltner als der vorige, ihm auch in allen Eigenthümlichkeiten gleich oder doch sehr ähnlich, ist er düster meerblau; Kopf, Wangen und kehle mehr graulich oder grünlichblau; Schwingen und Schwanzfedern an der Innenfahnen schwarzbraun, unterseits braun-schwarz, ebenso die größten unterseitigen Flügeldecken, kleine unterseitige Flügeldecken hell meerblau; Schnabel schwarz; Augen dunkelbraun; Füße schwärzlich-braun; Größe bedeutend geringer als die des hyazinthblauen Arara (Länge 72,8 cm; Flügel 33,8 - 35 cm; längste Schwanzfeder 33,8 - 36,5 cm). Heimat: südliches Brasilien, Paraguay, Uruguay. In den zoologischen Garten von London was ein Kopf i. J. 1860; in den Amsterdamer ein solcher 1868 und in den Berliner 1892 gekommen; auf den Ausstellungen und in den Vogelhandlungen war er in der letzten Zeit vereinzelt vorhanden. Preis wie beim vorigen, nur frisch eingeführte 350 M.

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