Das Werk Ornithologischer Atlas oder naturgetreue Abbildung und Beschreibung der aussereuropäischen Vögel wurde von Carl-Wilhelm Hahn (1786-1835) im Jahr 1834 angefangen und von Heinrich Carl Küster nach dem Tod Hahns Ende 1835 kurz vor seinem 49. Geburtstag wegen einer Lungeninfektion, fortgesetzt. Ingesamt wurden 17 Teile zwischen 1834 und 1841 von der C.H.Zeh’sche Buchhandlung in Nürnberg veröffentlicht. Zwei Eintragungen sind hier von direktem Interesse, eine über den Hyazinthara, die im Teil 4 1834-5 erschienen war und die andere über den Meerblauen Ara, die im Teil 16 im Jahr 1840 herausgegeben wurde. Die erste Nummer ist die Seitennummer und die zweite bezieht sich auf der Tafel.
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Psittacus glaucus Vieillot
Sittace glaucua
Der eisenblaue Sittich
Nahe verwandt mit Ps. Hyacinthinus und Spixii, unterscheidet sich aber leicht von ersterem durch geringere Grösse, von
letzterer Art durch Schnabelfärbung und Körperbau. Das ganze Gefieder ist wasserblau, gegen das Licht veilchenblau schimmern, jedoch mit Ausnahme der dunkleren Schwung und Schwanzfedern, deren Unterseite schwarzglänzend ist. Schnabel sehr gross, schwarz, Schnabelwurzel kahl, weissgelblich. Männchen.
Weibchen. Dem vorigen ähnlich, nur kleiner.
Azara Voyag. Nr. 273
Macrocercus glaucus Vieill. Nov. Dict. 2. p. 259
Sittace glauca Wagler Mon. Psit. P. 676. nr. 42
Vaterland. Brasilien und Paraguay, nistet in Baumlöchern.
Vermerk: Es ist klar von dieser Beschreibung und dem Bild dass Hahn einen Meerblauen Ara nie gesichtet hatte. Es ist auch merkwürdig dass er den Vogel "Sittich" genannt hatte.
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