Der Autor ist heute noch überzeugt, daß hier blaue Aras von den damaligen Einheimischen abgebildet worden waren.
Eines Tages zeigten einige Einheimischen dem Geologen Malereien an der Decke einer Kalksteinhöhle, die nach dem Austrocknen des Sees von Regen und Wasserläufen ausgewaschen worden war. Zu seinem Erstaunen sah er Zeichnungen von Säugetieren und Vögeln, die vor mehreren tausend Jahren in dieser Gegend gelebt hatten.
Die Malereien sollen nach Auskunft von Experten 3000 bis 5000 Jahre alt sein. Zur Zeit wird das genaue Alter mit Hilfe der Karbontechnik ermittelt.
Die Höhlen wurden unter Schutz gestellt, um zu vermeiden, daß die Einheimischen dort den Kalkstein abbauen und bearbeiten. Petrobras hat bis heute 60,000 Dollar gespendet, um ein kleines Besucherzentrum, ein Museum und andere Touristeneinrichtungen bauen zu lassen. Die Höhlenmalereien selbst werden zur Zeit mit der neuesten Erhaltungstechnik konserviert.
Abgesehen von den zwei hier gezeigten und bis heute altesten bekannten Abbildungen von Aras wurden sowohl andere Vögel und Säugetiere als auch geometrische Formen von den Ureinwohnern an die Höhlendecken gemalt. In der Nähe dieser Höhlen wurden auch verschiedene Fossilien entdeckt, beispielsweise von Riesenfaultier, Säbelzahntiger, Riesengürteltier und Mastodon.
Besichtigungen werden von Icaro Brazil Ecotours organisiert. Die Kontaktperson ist Dr. Eduardo Bagnoli, Wissenschaftlicher Berater des Projektes, Rua Auta de Souza 275, Nata1 (RN), 59.025-060 Brazil; Tel.: Brasilien 0055 84-2226674 oder Fax.: Brasilien 0055 84-2112204.
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